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Mykene

Burg, Palast und Gräber

Das sagenumwobene Mykene der vorklassischen Zeit im alten Griechenland existierte auf dem Hügel des heutigen Ortes über die gesamte Bronzezeit von 3.500 bis 1.200 v. Chr. Seine Blütezeit erlebte der Ort im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. Nach 1200 v. Chr. setzte der Niedergang des Reiches von Mykene ein. Die Stadt und sein Palast wurden kurz nach 1200 v. Chr. zerstört. Spätere Besiedlungen bis ins 5. Jh. v. Chr. blieben praktisch bedeutungslos.
Die markante Kyklopenmauer Mykenes stammt aus der Zeit um 1.350 v. Chr, das herrliche Löwentor um 1250 v. Chr. Auch der heute noch sichtbare Palast stammt aus dieser Zeit auf der Stelle eines Vorgängerbaus. Die monumentalen Gräber rings um und in Mykene stammen aus ganz verschiedenen Epochen. Die Verbindung zu Ägypten legt sich dem Besucher sofort nahe. In der Tat sind Beziehungen von Amenophis III. zum Fürstensitz von Mykene durch eine Inschrift im Tempel des Amenophis III. nachweisbar. Ein ägyptischer Skarabäus war in einem Tempel von Mykene gefunden worden. 
Mehrere Ausgrabungen suchten in den Ruinen von Mykene nach Resten der sagenhaften Geschichte des Ortes. Unter Heinrich Schliemann (der auch Troja ergraben hatte) kamen sensationelle Funde bei seinen Grabungskampagnen von 1868 bis 1885 zutage. Dazu gehören die berühmte Goldmaske des Agamemnon, der sogenannte Nestorbecher von Mykene, Schmuck, Goldbleche und Waffen, die heute im Nationalmuseum von Athen gezeigt werden.

Infos:
de.wikipedia.org/wiki/Mykenische_Kultur
de.wikipedia.org/wiki/Mykene
Sonderausstellung Mykene mit einer Rekonstruktion des Thronsaales: reise-zikaden.de/grandios-unser-besuch-der-mykene-ausstellung-in-karlsruhe/