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Wasserversorgung des antiken Roms: Beispiel Anio Novus

Wasserversorgung des antiken Roms (Bildrechte Wikipedia, siehe Einzelansicht)

312 v. Chr. Aqua Appia 16,6 km
272 v. Chr. Aqua Anio Vetus 63,7 km
144–140 v. Chr. Chr. Aqua Marcia 91,4 km
127–126 v. Chr. Chr. Aqua Tepula 18 km
33 v. Chr. Aqua Julia 22,9 km
19 v. Chr. Aqua Virgo 20,9 km
2 v. Chr. Aqua Alsietina 32,9 km
38–52 n. Chr. Aqua Claudia 68,7 km
38–52 n. Chr. Aqua Anio Novus 87 km
109 n. Chr. Aqua Traiana 59,2 km
226 n. Chr. Aqua Alexandrina 22 km

Rom

Aquädukte

Die Hauptstadt des Römischen Reiches war eine Großstadt der Antike und wurde mit einer Vielzahl von Aquädukten versorgt. Dazu wurde das Wasser zum Teil aus über 150km Entfernung aus den Bergen in die Stadt geführt. Imposante Bogengänge führten das frische Wasser in leichtem Gefälle hinab zu Thermen und Brunnen und in einem ausgeklügelten Rohrleitungssystem für die ganze Stadt. Insegsamt 400 km kann man für alle Aquädukte veranschlagen, 64 km dabei als Bogenaquädukte und 2,5 km als Tunnel. 992.000 Kubikmeter Wasser brachten die Leitungen in die Millionenstadt, mehr als das heutige Rom verbraucht. Das Wasser wurde an den höchsten Punkten der Stadt gesammelt in einem sogenannten Castellum (einer Art Wasserturm). Von dort wurde es auf Thermen, Brunnen und Privathäuser verteilt. Manche der Brunnen in Rom erhalten auch heute noch ihr Wasser über diese Aquädukte so der Trevibrunnen über die Aqua Virgo Wasserleitung.

de.wikipedia.org/wiki/Aqu%C3%A4dukt

www.urlaub-in-italien.de/aquaedukte-rom/

www.techno-science.net/glossaire-definition/Aqueducs-de-Rome.html