Die barocke Kathedrale von Savona
Savona
Kathedrale Santa Maria Assunta
Die Cattedrale di Santa Maria Assunta (Kathedrale der Himmelfahrt Mariens) von Savona war eine Notlösung, nachdem die gotische Kathedrale auf dem Festungsberg Priamar hoch über dem Meer von den Genuesen zerstört und abgerissen wurde. Diese hatten 1528 Savona erobert und wesentliche Teile der Oberstadt mit Burg und Kathedrale in eine riesige Festungsanlage verwandelt.
Schon 1529 begannen die Planungen für eine neue Kathedrale an der Stelle der mittelalterlichen Fraziskanerkirche in der Altsdtadt. Die Kirche mit 61 Metern Länge und 39 Meter Breite macht einen unvollendeten Eindruck und wurde bis 1613 vollendet mit dem Glockenturm. Das barocke Portal stammt aus dem Jahr 1776 wurde aber 1881-86 in die neobarocke Fassade integriert.
Im Inneren der Kirche haben sich mehrere Kunstwerke der ursprünglichen Kathedrale bewahrt (Taufbecken, Tympanon des gotischen Portals, Altarkreuz und Chorgestühl im Oratorium Cristo risorto). Vom alten Franziskanerkloster blieb der Kreuzgang als Domkreuzgang erhalten.