Kloster Neresheim auf dem Härtsfeld (Ostalb)
Kloster Neresheim
Benediktinerkloster
Die Gründung des Benediktinerklosters Neresheim ist ungewiss und geht wohl auf eine Stiftung aus dem Jahre 1095 zurück. Von der romanischen Klosteranlage sind nur die unteren Geschosse eines Turmes erhalten. Die heutige Klosterkirche wurde nach Plänen von Baltahsar Neumann von 1750 bis 1792 erbaut. Der geniale Entwurf der Kirche mit den sieben ineinander übergehenden Ovalen in Form eines lateinischen Kreuzes gehört zu schönsten raumbildenden Entwürfen seiner Zeit. Mit 32 Metern Höhe wird die Kuppel von vier freistehenden Säulen getragen von einer unglaublichen Leichtigkeit. Der helle und freundliche Raum mit der in die Fenstergliederung des Westwand integrierten Holzhey-Orgel bestechen das Raumgefühl des Besuchers / der Besucherin.
Georg Dehio schreibt begeistert in seiner Darstellung der Kirche ("erschütternd großartig"): „Die Barockarchitektur, nicht nur Deutschlands, sondern Europas, hat weniges, was sich mit ihm messen kann.“ (zitiert nach Wikipedia)