Skip to main navigation Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Berlin

Stadtschloss der Hohenzollern

Das Schloss der Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern (den späteren Königen von Preußen und Kaiser des Deutschen Reiches) wurde 1698-1713 im Auftrag von Friedrich I. unter der Leitung von Andreas Schlüter barock umgebaut. Es steht auf den Grundmauern des mittelalterlichen Stadtschlosses von 1443 und wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1950 in der DDR gesprengt. Ein Teil der Fassade wurde beim Bau des Staatsratsgebäudes der DDR mit verwendet zur Erinnerung an das alte Schloss. Das Gelände des geräumten Schlosses wurde als Aufmarschplatz vor dem neu erbauten Palast der Republik verwendet.
Nach der Wende gab es starke Bestrebungen, das Alte Schloss als Fassade wieder aufzubauen und so das alte Stadtbild wieder herzustellen. Ein Förderverein sammelte dazu die Mittel und der Bund finanzierte das zentrale Museumsgebäude im Zentrum des sogenannten neuen Humboldt-Forums. Die Baumaßnahme war umstritten, heilte jedoch sichtbar eine Wunde im Berliner Stadtbild, dem allerdings der Palast der Republik zum Opfer fiel und damit ein Teil der DDR-Geschichte. Das neue Humboldt-Forum ist jedoch ein gelungenes Beispiel der Kombination von moderner Architektur und historischer Rekonstruktion. Es beherbergt heute Teile der Sammlung des Preußischen Kulturbesitzes (Ethnologische Museum).

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schloss

Historische Aufnahmen finden Sie auf der Seite bei Wikipedia.