Schloss und Schlosspark von Schwetzingen
Schwetzingen
Schloss und Schlosspark
Das aus einem mittelalterlichen Wasserschloss entstandene Schlossgelände diente den Kurfürsten von Pfalz zunächst als Jagdschloss, wurde mehrfach in Kriegen zerstört und wurde unter Matteo Alberti und der Bauleitung von Johann Adam Breunig zwischen 1697 und 1752 in mehreren Phasen barock erneuert, wobei das bisherige Schloss zwei barocke Flügelbauten erhielt, die pavillonartig den Park umrahmen, der ab 1752 mit einem 70 Hektar großen Park mit Schlosstheater, See und der aufklärerischen Moschee erweitert wurde. Der einmalige Barockgarten von Schwetzingen ist in strengen geometrischen Formen gehalten mit einer kreisrunden Mitte mit allegorischen Elementen. Ein Apollo- und ein Merkurtempel greifen bewusst auf die antike Mythologie zurück, die Moschee, ein spätbarocker Bau der im Sinne der Aufklärung als rein ästhetischer Bau gegründet wurde und nie als Moschee genutzt wurde.