Der große Markt vor dem Rathaus in Mannheim
Mannheim
Marktplatz
Der Marktplatz von Mannheim gehört zur barocken Stadtanlage der Planstadt Mannheim, der schon bald nach der Stadtgründung 1607 im Quadrat G1 angelegt wurde, das er ganz einnimmt. Er befindet sich an der westlichen Nord-Süd-Achse der Innenstadt (Breite Straße) in Verlängerung zum Schloss und dem Paradeplatz.
Der rechteckige PLatz wird bestimmt durch einen Brunnen gestiftet von Kurfürst Karl Theodor von 1767. Dominiert wird der Platz an seiner Stirnseite durch das Doppelgebäude von Rathaus und Kirche mit zentralem Turm, das nach 1700 als symbolischer Bau der Einheit von Kirche und Staat im nun katholisch gewordenen Mannheim ausdrücken soll. 'Iustitia et Pietati' lesen wir über dem Eingang (Gerechtigkeit und Frömmigkeit). So wurde auf dem Platz nicht nur Markt gehalten sondern auch Gericht gehalten und Hinrichtungen durchgeführt.
Die Bebauung des Platzes erscheint nicht mehr einheitlich und wirkt nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg eher willkürlich und wenig barock.