Das barocke Juliusspital in Würzburg
Würzburg
Juliusspital
Das Juliusspital in Würzburg wurde 1579 gestiftet von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn aus seinem Privatvermögen. Das im Stil der Renaissance erbaute Hospital (fertig gestellt 1583) wurde bis auf die heutigen Tage mehrfach dem Bedürfnis der Zeit angepasst. Nach einem Brand 1699 wurde der Nordflügel ab 1700 durch Antonio Petrini und Joseph Geissing als großzügiger barocker Neubau schlossartig neu errichet. Eine Gartenanlage und Gartenpavillion ergänzen die Anlage ebenso wie die Räume der Medizinischen Fakultät mit dem 'Anatomischen Theater' nach dem Vorbild der Leidener Anatomie. Trotz der Schäden im Zweiten Weltkrieg gehört der Komplex zu den wichtigsten Monumenten der Medizingeschichte.