Würzburg Marienberg Wikipedia
Würzburg
Festung Marienberg im Mittelalter
Die Festung Marienberg, wie wir sie heute in Würzburg vom Ufer des Mains betrachten können, geht in seinem Grundbestand schon auf eine Festung aus keltischer Zeit zurück. Im Laufe des 6. Jahrhunderts kam die Festung in den Besitz der merowingischen Franken, dessen Herzog Heden II. für seine Tochter darin ein Kloster gründete, wovon die Marienkirche im Schlosshof bis heute zeugt. Die heutige Burg wurde um 1200 mit Bergfried und tiefem Brunnen erbaut samt dem Palais des Konrad von Querfurt. In der Zeit der Residenz der Fürstbischöfe von Würzburg (1253-1719) wurde die Burg mehrfach umgebaut, so mit dem Festungswall aus Mauern, Türmen und dem Scherenbergtor, den Ecktürmen und dem Treppenturm des Bibra-Turms, der noch 1511 gebaut wurde vor dem großen Ansturm im Bauernkrieg, dem die Festung stand halten konnte und in der Neuzeit als Festung kräftig ausgebaut wurde.
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