Prager Burg auf dem Hradcin
Prager Burg
auf dem Hradcin
Die Prager Burg (tschechisch = Hrad) ist die ehemalige Residenz der Könige von Böhmen auf dem Prager Hradcin (=Burgviertel). Die Burg auf dem Höhenzug über der Stadt wurde seit dem 9. Jahrhundert sukzessive ausgebaut und war die Residenz zweier Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und heute Sitz des tschechischen Präsidenten. Ältester erhaltener Teil der Burg ist die romanische St.-Georgs-Basilika im Ostteil der Burg und Reste der romanischen Burgmauern. Im Hochmittelalter wurde die Burg nach einem Brand 1303 umgebaut und zur Zeit der Residenz Karl IV. kräftig erweitert, etwa durch den Bau des St.Veitsdomes ab 1344 auf dem Burgberg. Ein Spätwerk des Mittelalters ist der bekannte Vladislavsaal (1490-1502) im Übergangsstil der Spätgotik zur Renaissance mit dem markanten und aufwendigen Rippengewölben (Schlingrippen) die spielerisch den gewaltigen Raum überspannen und ihm eine elegante Leichtigkeit verleihen.
Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Burg
https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_K%C3%B6nigspalast_(Prager_Burg)