Der Lustgarten in Schlössern der Renaissance
Lustgarten
Parkanlagen nach italienischen und französischen Vorbildern
Die Gartenanlagen der Renaissance waren ein ganz neues Elelement der Palastarchitektur der Neuzeit. Sie gingen auf Vorlagen italienischer Villen zurück (z.B. die Villa d'Este in Tivoli oder die Gartenanlage der Villa Medici von Castello bei Florenz). Oft werden sie auch als italienische Gärten bezeichnet und fanden ihren Weg über Frankreich und England auch nach Deutschland.
Die mathematisch-symmetrische Gestaltung der Gärten entspricht dem humanistischen Ideal, das sich auf antike Vertreter der Gartenbaukunst als Gestaltung des Lebensraums beruft wie Ovid oder Vitruv. Da Festungsmauern und Burghöfe, Zwinger und Gräben nicht mehr notwendig waren gehörten die großen Gärten zur Repräsentation der Herrschaft, die sich eher am Ideal eines bürgerlichen Herrenhauses oder einer Villa im Grünen orientierten, wie man sie aus Norditalien kannte. Die Gärten wurden nun zu einem idyllischen Ort der Sagengestalten des Altertums, der Nymphen und Musen, der elysischen Felder Homers und der Beschreibung der kaiserlichen Gärten in Rom.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Renaissancegarten