Das Athen der Hellenen und Römer
Athen
Athen zur Zeit des Hellenismus und der Römer
Die Geschichte Athens im römischen Reich begann eigentlich schon 338 v. Chr. mit der Schlacht von Chaironeia in der das freie Athen zusammen mit Theben gegen Makedonien verlor und Teil des Reichs Philipps II. und seines Sohnes Alexander des Großen wurde. Diese Periode des Übergangs bis zur Eroberung Athens durch die Römer 146 v. Chr. gilt als hellenistische Zeit. Ein deutlicher Stilwandel zeigt sich hier in den Gebäuden weg vom strengen klassischen Stil hin zu einem stärker verspielten und stärker verzierten Baustil, wie wir ihn im Monument des Lysikrates (334-338 v. Chr.) oder im Turm der Winde (1. Jh. v. Chr.) vorfinden. Unter den Römern finden wir zunächst eine sehr Athen-freundliche Politik, später den Widerstand der Athener selbst, weshalb später Korinth die Hauptstadt der Provinz Achaia wurde. Trotzdem errichteten reiche Gönner unter der Ägide der Römer in Athen bemerkenswerte Buawerke:
- das römische Forum (Agora) unter Augustus
- die Hadriansbibliothek unter Hadrian
- das Hadrianstor mit dem Hadriansviertel unter Hadrian
- die Fertigstellung des riesigen Zeustempel durch Hadrian und
- Das Theater des Herodes Atticus unterhalb der Akropolis.
Durch diese Gebäude erhielt auch Athen ein deutlich imperialers Gesicht als das die Klassik bestimmten alten Vierte. Rundbögen, mehrgeschossige Fassaden, monumentale Quaderbauten, schlanke korinthische Säulen und die typischen Elemente einer römischen Stadt duften nicht fehlen (Forum, Vespasianae, Herrschaftstempel usw.).
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Athens