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Korinth

in römischer Zeit

Die bedeutende, große Hafenstadt Korinth war schon in klassischer Zeit wichtig und wohlhabend, schlog sich aber im Kampf gegen die Eroberer aus Rom auf die falsche Seite und wurde von den Römern nach derem Sieg 146 v. Chr. hart bestraft. Die Stadt wurde zerstört und die Bewohner versklavt. Erst 44 v. Chr. kam es zu einer Neubesiedlung durch Freigelassene aus Rom und die Stadt wurde nach römischem Muster neu aufgebaut als Colonia Laus Iulia Corinthiensis. Sie war die Hauptstadt der Provinz Achaia und war zur Zeit des Apostel Paulus vereits wieder eine große und bedeutende Hafenstadt.
Das Zentrum der Stadt bildeten die römische Agora (Forum) und der griechische Haupttempel des Apollon. Vom Forum ausgehend führte die breite Prachtstraße Lechaion hinab zum Hafen. Auf dem Forum befand sich die Rostra (Bema) als Gerichts- und Rednerstätte. Zum Ensemble des Forums gehörte auch die berühmte Peireine-Quelle die von Herodes Atticus als großer Schaubrunnen erbaut wurde. Reste eines Odeons und eines Theaters sind heute ebenso erhalten, ein Amphitheater und ein Circus lässt sich für die Stadt sicher auch vermuten.

de.wikipedia.org/wiki/Korinth_(antike_Stadt)