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Die Schmale Gasse in Esslingen

Esslingen

Hafenmarkt, Synagoge und Judengasse

Die jüdischen Bewohner der freien Reichsstadt Esslingen waren im Mittelalter durch den Rat der Stadt geschützt und wohnten rund um den Hafenmarkt, wo sich auch die jüdischen Synagoge befand. Im Jahr 1348 fand dort ein grausamer Pogrom statt im Zusammenhang mit der Pest. Erst 1365 durften sich Juden wieder in Esslingen niederlassen. 1530 wurden die Juden erstmals ghettoisiert und in die Schmale Gasse umgesiedelt. Diese war bis 1937 der Ort jüdischen Lebens in der damals noch Judengasse genannten Straße. Die Snagoge befand sich ab 1819 im nahegelegenen Zunfthaus der Schneider in der sich im ersten Stock ein Gebetssaal befand. Dieser wurde 1938 geschändet und erst 1989/90 wieder als Synagoge in Stand gesetzt. 

de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_(Esslingen)