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Von den vielen jüdischen Friedhöfen in Prag ist der Alte Jüdische Friedhof in der Josesphstadt (Josefov) der bekannteste. Auf dem engen Raum von von ca. 1ha sind etwa 100.000 Gebeine begraben über viele Jahrhunderte in mehreren Schichten übereinander. Die Zeremonienhalle bei der Klausen-Synagoge ist der Eingang zu diesem bemerkenswerten Ort. Die Halle stammt aus dem 19. Jh und ist in neuromanischem Stil erbaut. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Der Friedhof der Josephsstadt geht auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Auf kleinster Fläche (ca. 1 ha) enthält er über 12.000 Grabsteine und die Gebeine von gut 100.000 Menschen. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Grab von Mordechai Maisel aus dem Jahr 1601. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Grabmale aus verschiedenen Epochen stehen eng an eng. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Mehrere Schichten von Gräbern liegen hier übereinander. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Die mittelalterliche Altneu-Synagoge stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und gehört zu den bemerkenswerten frühen Zeugen jüdischer Stadtbaukunst. Neben den Synagogen von Worms, Speyer oder Erfurt ist sie allerdings vollständig erhalten und immer noch in Funktion. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Rückseite der sogenannten Altneu-Synagoge in der Prager Joseph-Stadt (Josefov). Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und merkiert den Mittelpunkt des historischen jüdischen Viertels. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Der Innenraum der Prager Altneu-Synagoge überrascht durch seine gehaltvolle frühgotische Architektur aus dem 13. Jahrhundert. Mit zwei Schiffen und drei Mittelsäulen und Kreuzgratgewölben erinnert es an Klosterbauten der selben Zeit. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Am Bau der Altneu-Synagoge soll die königliche Bauhütte beteiligt gewesen sein. Die Bauzeit das Hauptraumes wird auf das letzte Drittel des 13. Jhs. geschätzt. Immer wieder vermutet wird auch eine Ausführung des Baus durch zisterziensische Bauhütten. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Der Ursprung des Names der Altneu-Synagoge leitet sich entweder von der Bezeichnung Große oder Neue Synagoge ab, die eine ältere, nicht mehr erhaltene Synagoge ablöste (die neue auf der alten Synagoge). Oder sie geht auf den hebräischen Namen 'al tenai' zurück, was so viel bedeutet wie 'unter der Bedingung, dass...' gemeint ist, dass der Messias kommt und den Tempel in Jerusalem wieder errichtet, von dem der Sage nach Steine in der Synagoge verbaut sind und zum Tempel zurück gebracht werden sollen. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Zwei zentrale Säulen tragen die Gewölbe der Synagoge mit abgekragten Diensten, wie sie von Gewölben in Zisterzienserklöstern bekannt sind. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Thoraschrein der Synagoge in der Stirnseite. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Die barocke Klausen-Synagoge wurde nach dem Stadtbrand 1689 neu erbaut als großer Saalbau im Stil der Zeit mit großen Fenstern und einer barocken Stuckdecke. Sie wurde 1694 fertig gestellt. Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Barocke Stuckdecke und Mobiliar der Epoche in der Klausen-Synagoge. Sie diente lange als eine der beiden Hauptsynagogen Prags. Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Direkt am berühmten jüdischen Friedhof gelegen wird 1492 eine private Synagoge erbaut, 1535 erneuert mit einem Anbau der Spätrenaissance 1607-1627. Sie wird benannt nach dem früheren Hausbesitzer Israel Pinkas Pinkasschul. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Synagoge mit einschiffigem Raum mit spätgotischem Netzgewölbe und Renaissancedekor. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Blick in die spätgotische Halle der Pinkas Synagoge. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Blick in das spätgotische Netzgewölbe mit Renaissancedekor. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Die Synagoge wird von 1954 bis 1959 in eine Gedenkstätte für den Holocaust umgewandelt. An den Wänden finden sich die Namen von 78.000 Menschen der jüdischen Opfer der Tschechoslowakei. Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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1590 erbaute Privat-Synagoge des Prager Bankiers Mordechai Maisel in der Prager Judenstadt. Sie wurde 1895-1905 neugotisch umgestaltet und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte des Judentums in Böhmen. Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0
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Blick in das Innere der Synagoge, die heute als Ausstellungsraum des Jüdischen Museums dient. - Foto: eigenes Werk von Achim Fürniss CC BY-SA 4.0