Damaskus
Omayyaden-Moschee
Die Große Moschee der Omayyaden in Damaskus ist eine der ältesten Moscheen des Islams und Vorbild für viele weitere. Hervorgegangen ist sie aus einer frühchristlichen Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht war und die Form einer antiken Basilika bewahrt hat. Charakteristisch dafür ist die gestaffelte Pfleierhalle mit römischen Säulen und einem zentralen hohen Mittelschiff. Die Basilika aus chrichtlicher Zeit steht auf den Resten eines römischen Jupitertempels und eines syrischen Hadad-Tempels. Die Basilika wurde nach der Eroberung von Damaskus im Jahr 636 durch Christen und Muslime gemeinsam benutzt, wurde dann aber vom omyyadischen Kalifen al-Walid von 708-715 in eine Moschee umgewandelt.
Trotz der Umwandlung enthält die Große Moschee noch zahlreiche Spuren der Johannesbasilika, so der Schrein des Täufers, Mosaiken an der Außenseite, griechische Inschriften und antike Großsäulen.