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Heilsbronn

Klosterkirche

Zisterzienser-Klosterkirche (Münster)

Die Kirche des Klosters Heilsbronn wurde von 1132 bis 1139 errichtet. Auffallend ist ihre Baugestalt im Hirsauer Schema und ist in ihrem Ursprung wenig zisterziensisch. Dies überrascht bei der zweiten Tochter des des mächtigen Klosters Ebrach, das den zisterziensischen Geist in seinen Bauten so deutlich aus Frankreich in das Frankenland überbrachte. Die Vermutung legt sich nahe, dass das Kloster von Heilsbronn zunächst als benediktinische Abtei geplant war und von Mönchen aus Ebrach besiedelt wurde. Dafür finden sich aber keinerlei Belege und so dokumentiert die schöne Klosterkirche von Heilsbronn, wie stark der formgebende Einfluss von Hirsau auch hier noch war auf die frühen Zisterzienserkirchen.

Infos:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Heilsbronn

Anmerkungen:

Bischof Otto vom Bamberg beabsichtigte wohl schon längst vor 1132 die Stiftung eines Eigenklosters an diesem Ort. Die Zuordnung an den Zisterzienserorden ergab sich erst im Rahmen der Stiftung, was sich auch an der Baugeschichte ablesen lässt. “Möglicherweise hängt die bauliche Mischform mit der wahrscheinlich erst später erfolgten Festlegung der Ordensart der Klosterstiftung zusammen”. (Literatur: Paul Geißendörfer, Heilsbronn - ein Zisterzienserkloster in Franken, Heilsbronn 2000, S. 19 und 156).