Faurndau
Stiftskirche
Stiftskirche St. Maria Faurndau
Das Stift Faurndau ging aus einer Klostergründung an der Fils durch das Kloster St. Gallen im 9. Jahrhundert hervor und wird 875 zum ersten Mal erwähnt. Ab 1228 ist es ein Chorherrenstift im Besitz des Reichsklosters St. Gallen, das in der Reformation aufgehoben wurde.
Die Stiftskirche wurde als spätromanischer Bau von 1200 bis 1220 erbaut als flachgedeckte Pfeilerbasilika. Statt der geplanten zweitürmigen Westfassade dominiert heute der massive gotische Westturm das Gebäude. Bemerkenswert sind die spätromanischen Verzierungen am Chor und den Apsiden, die an St. Johannes in Schwäbisch Gmünd oder an die Walterichskepelle in Murrhardt erinnern.