Kleincomburg Gallerie
Comburg
Kleincomburg
Comburg St. Ägidius (St. Gilgen bzw. St. Ilgen)
Das herrliche Kloster der Kleincomburg wurde 1108 gestiftet und als Probstei der des gegnüberliegenden Klosters Comburg (Großcomburg) geführt. Seine Funktion als Frauenklosters ist nicht gesichert. Ab 1488 ist es ein Chorherrenstift, seit 1684 Kapuziberkloster (davon auch die barocken Klausurgebäude und der hölzerne Dachreiter) und gehört seit 1867 zur Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall.
Die im ersten Viertel des 12. Jh. gebaute Kirche nach dem Vorbild von St. Aurelius in Hirsau gehört zu den schönsten romanischen Sakralbauten in der Region. Sie wurde mehrmals verändert, barockisiert, wieder neuromanisch rekonstruiert und erst durch denkmalgeschützte Maßnahmen annähernd wieder in seinen urspünglichen Stand versetzt. Fresken und Farbgebung sind nicht gesichert. Die kräftige Wirkung der Säulenbasilika mit Würfelkapietellen macht sie jedoch zu einer der schönsten Bauten des hirsauer Stils.
Infos:
www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_kloester/207/Kapuzinerkloster+Kleinkomburg