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Comburg

Kloster Großcomburg

Das Benediktinerkloster Comburg wurde 1078 von den Grafen von Comburg-Rothenburg gestiftet auf einem Umlaufberg vor den Toren der Reichsstadt Schwäbisch Hall. Es ist ein Kloster von europäischem Rang und geht im Kern auf die romanische Gründungsphase zurück, die stark vom Hirsauer Stil beeinflusst ist und auch personell mit Mönchen aus Hirsau verbunden war. Zwar sind von der romanischen Klosterkirche nur die drei Türme erhalten (die barocke Stiftskirche St. Nikolaus wurde 1695-1736 erbaut), jedoch blieben vom romanischen Kloster noch wertvolle Teile erhalten:
- Das Torhaus mit der Michaelskapelle mit Arkadengang und zwei Türmen
- Die sechseckige zweistöckige Erhardskapelle deren Funktion nicht bekannt ist.
- Teile der romanischen Innenausstattung der Klosterkirche (ein Stiftersarkophag, das vergoldete Antepednium des Altars mit Christus in der Mandorla und ein einzigartiger Radleuchter der mit seinen zwölf Torleuchtern das himmlische Jerusalem darstellt.
- Ein schlichter romanischer Kreuzgang an der Stirnseite der Kirche mit romanischen Abteigebäuden.
-Der romanische Kapitelsaal (Schenkenkapelle genannt, da Grablege der Schenken von Limpurg der nahegelenen Burg Limpurg)
- Alte Abtei mit Kaisersaal und romanischen Arkadenfenstern.

Gegenüber der Großcomburg befindet sich das Kloster der Kleincomburg, ein Priorat im Stil der hirsauer Aureliuskirche (siehe dazu die eigene Seite)

Info: 
de.wikipedia.org/wiki/Comburg
www.kloster-grosscomburg.de